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Was war das denn (für ein Jahr)?

Wo wir so rumhängen.

Wer diese Rubrik regelmäßig besucht, der hat sich vielleicht schon gefragt, wie es hier um die Aktualität steht. Tatsächlich sind wir trotz der lange ersehnten Urlaubstage nach der Covid-Plage immer noch oder schon wieder im Dauerstress. Woran liegt das? Kann man das nicht besser planen? Haben wir nichts daraus gelernt? Was jetzt kommt, ist kein Bericht über etwas Neues. Es soll nachdenklich machen. 

Die Antworten auf die Frage nach unserem Zeitverlust sind in diesem Jahr so vielfältig, dass hierfür einige Stichworte – hinterlegt mit ein paar Links – herhalten müssen: Ausläufer der Pandemie zum Jahresbeginn, Wegfall von Förderungen, GmbH-Gründung, Energiekrise, Materialpreise, Nachholbeschlüsse in der Versammlungssaison, Inflation, Baupreisindex, Personalmangel, Rezession, Verordnungen mit ungeheuerlichen Namen, Zinsanstieg, erste Urteile zur Konkretisierung nach der WEG-Reform, Zensus, Grundsteuererklärung, Zertifizierungsprüfung für Verwalter (erst aufgeschoben mangels Prüfer, dann ausgefallen mangels Teilnahme und jetzt durch den Gesetzgeber um ein Jahr verschoben), Versicherungsprämie und zu guter Letzt (vorerst) die Weiterentwicklung der Digitalisierung.

Folgt man den Verknüpfungen, so hat man umfangreiches Lesematerial – bspw. für die nächste Quarantäne oder für den nächsten Jahresrückblick. Und es gibt noch mehr, wenn man sich damit beschäftigen will, was noch so alles gewesen oder aus Sicht des Gesetzgebers zu verbessern ist – bspw. die Reform des Telekommunikationsgesetztes. Ändert sich das? Wird es so weitergehen? Die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft hat sich nicht nur über die Gesetzgebung, der die Realität oft gar nicht mehr zu folgen in der Lage ist, manifestiert.

Fehleranfälligkeit tritt im Verwalteralltag immer häufiger an die Stelle der Nachhaltigkeit (bspw. gehäufte Handwerkereinsätze wegen ein und derselben Sache) und Gedankenlosigkeit wird bei der täglichen Arbeit des Hausmeisters durch Rücksichtslosigkeit (bspw. Beschädigung fremden Eigentums, Müllsortierung und Ablagerung von Sperrmüll) abgelöst.

Nachholbedarf nennt man das, wenn man es positiv sehen möchte und wenn man dazu in der Lage ist, das Frustrationspotenzial ausblenden zu können. Gottseidank haben wir in der überwiegenden Zahl unserer Kunden, Menschen, die Dankbarkeit und Zufriedenheit äußern, und die unsere Werte nach wie vor teilen.  Wir freuen uns darüber und wir arbeiten daran, dass das so bleibt. Das ist die Ecke, in der wir in dem sich der Adventszeit zuneigenden Jahr gerade so rumhängen. Und so schließe ich an dieser Stelle mit einem Zitat, das zum Hochkrempeln der Ärmel ermuntert:

„Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufhören zu jammern.“

 

 

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